Kammermusikfest Hamburg

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Kammermusikfest Konzerte

Dienstag, 29. Oktober 2019 · 20.00 · Laeiszhalle Hamburg, kleiner Saal:

Eröffnungskonzert
10. Hamburger Kammermusikfest International

Musikfoerderung

Andrey Baranov (Violine), Alexander Rudin (Violoncello), Elisaveta Blumina (Klavier),
Stephan Szász (Literarische Moderation)

Weitere Informationen in Kürze.

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Andrey Baranov, Violine

Andrey Baranov · Violine

wurde 1986 in Sankt Petersburg in eine Familie von Musikern geboren und begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Geige spielen.
Er hat das Rimsky-Korsakov Konservatorium in St. Petersburg und das Konservatorium von Lausanne besucht und studierte neben Lehrern wie L. Ivaschenko, V. Ovcharek und P. Popov bei dem legendären französischen Geiger Pierre Amoyal.

Als erster Preisträger des Queen Elisabeth Wettbewerbes 2012 wurde er auch noch neben seiner mehr als 20ig gewonnenen Wettbewerbspreise (Indianapolis, Seoul, Sendai, Liana Isakadze, David Oistrakh, Paganini), als Gewinner der Benjamin Britten und Henri Marteau Wettbewerbe ernannt. In seiner noch jungen Karriere hat er bereits auf vielen wichtigen Bühnen dieser Welt (Concertgebouw, Konzerthaus Wien, Philharmonie de Paris, Cadogan Hall, Gewandhaus Leipzig, Konzerthaus Berlin, Tchaikovsky Halle in Moskau und der Sankt Petersburger Philharmonie, Bozar in Brüssel, Palau de la Musica in Valencia, etc.) gespielt und herausragende Konzerte mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic, den Wiener Symphonikern, St. Petersburger Philharmonikern, Mariinsky Orchester, Montreal Symphony, Liverpool Philharmonic, MusicAeterna, Luxembourg Philharmonic, Camerata Salzburg, National Orchester von Belgien, Mahler Chamber Orchester und dem SWR Stuttgart Sinfonie Orchester gegeben.

Er konzertierte unter der Leitung von namhaften Dirigenten wie Yuri Temirkanov, Vladimir Fedoseev, Teodor Currentzis, Kent Nagano, Vasily Petrenko, Alexander Vedernikov, Walter Weller, Emanuel Krivine, Jamie Phillips, Gabriel Bebeselea, Ion Marin and Michel Tabachnik. Weiters gab er Konzerte mit Künstlern wie Martha Argerich, Julian Rachlin, Boris Andrianov, Pierre Amoyal, Eliso Virsaladze, Liana Isakadze. Neben seiner Solokarriere ist Baranov erster Geiger des David Oistrakh Quartetts, eines der führenden Ensembles unserer heutigen Zeit, das aufgrund von fulminanten Erfolgen neben einer Scandinavian und Spanien Tour in den nächsten Saisonen unter anderen in der Philharmonie de Paris, dem Pierre Boulez Saal, der Wigmore Hall, dem Enescu Festival, dem Prager Frühling Festival, der Liszt Academy in Budapest und dem Bratislava Festival konzertieren wird.

Alexander Rudin, Violoncello

Alexander Rudin · Violoncello

Alexander Rudin, Violoncello

wurde 1960 in Moskau geboren und absolvierte 1983 die russische Gnesin Academy of Music. Seine Professoren in Cello und Klavier waren Lev Evgrafov und Yury Ponizovkin. Er war Preisträger renommierter Cello-Wettbewerbe, darunter des Wettbewerbs "Concertino Prag" (1972); des Bach-Wettbewerb in Leipzig (Cello 1stPrize, 1976), des Gaspar Cassado-Wettbewerbs in Florenz (1979) und des 6. und 7. Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau (1. Preis 1978 und 2. Preis 1982). 1989 schloss er sein Studium am Moskauer Konservatorium in der Klasse von Dmitry Kitaenkos mit Diplom ab.

Alexander Rudin gehört zu den exzellenten Künstlern der modernen russischen Musikszene. Er ist ein weltbekannter Cellist, Dirigent, Pianist, herausragender Ensemblespieler, Professor am Moskauer Konservatorium, Forscher der Alten Musik, Orchestrator und Schöpfer einzigartiger Konzertreihen. In all diesen Rollen ist Alexander Rudin gleichermaßen erfolgreich. Er gehört zu der neuen Art russischer Darsteller des universellen Musizierens. 1988 wurde Alexander Rudin zum künstlerischen Leiter des Festivals der Musikerversammlungen ernannt. Seit 1988 ist er künstlerischer Leiter und Dirigent des Musica Viva Chamber Orchestra und kooperiert gleichzeitig mit dem österreichischen Arpeggione-Orchester. Seit 1989 ist Alexander Rudin Professor und ab 2002 ordentlicher Professor am Moskauer Staatlichen Konservatorium I. Tschaikowsky.

Elisaveta Blumina, Klavier

Elisaveta Blumina · Klavier

ist Echo Klassik Preisträgerin und künstlerische Leiterin des Hamburger Kammermusikfestes International. Sie zählt zu den herausragenden Musikerinnen der jüngeren Generation, die unbeirrt von irgendeinem "Star-Kult" ihren eigenen Weg gehen wollen. Im Alter von 12 Jahren wurde sie an der Kunstschule des Museums "Eremitage" angenommen und studierte dort fünf Jahre lang Kunstgeschichte. Seit ihrer Kindheit assoziiert Elisaveta Blumina Töne und Klänge mit Farben. Beim Musizieren hat sie daher immer auch Farben vor Augen, und klangliche Harmonien oder Dissonanzen korrespondieren für sie mit bestimmten Farbkombinationen. Als Elisaveta Blumina vor einigen Jahren mit dem Malen begann war dies für sie zunächst eine andere Form des Musizierens, die es ihr erlaubte, frei (weil ungebunden von den Zwängen des Konzertlebens) ihre Fantasien auszudrücken.

Elisaveta Blumina studierte Klavier und Kammermusik am Rimski Korsakow-Konservatorium St.Petersburg und setzte ihre Studien an der Hamburger Musikhochschule sowie am Konservatorium in Bern fort. Zu ihren Lehrern zählen internationale Musikgrößen wie Evgeni Koroljov, Sir András Schiff, Radu Lupu und Bruno Canino. Regelmäßig besuchte sie Masterkurse von Menachem Pressler, der ihr Spiel sehr stark beeinflusste. Sie ist einer den besten Interpretinnen der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Hierfür zeugen unter anderem die international viel beachteten Aufnahmen der Werke von Komponisten wie Nikolaj Kapustin, Fazil Say, Sergej Prokofjew, Dmitri Schostakowitch, Sofia Gubaidulina, Galina Ustwolskaja, Eric Sweeney, Giya Kancheli, Valentin Silvestrov, Grigori Frid oder des polnisch-jüdischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg, für dessen Wiederentdeckung sich Elisaveta Blumina unermüdlich einsetzt. Bei den Labels „cpo“ und "Capriccio" entsteht zurzeit eine Serie von CD’s mit allen Klavier- und auch einigen Kammermusikwerken Weinbergs. Mittlerweile liegen 29 CD's vor.

Im Jahre 2008 gründete Elisaveta Blumina gemeinsam mit Kalev Kuljus (Solo-Oboist des NDR Sinfonieorchesters Hamburg) und Mathias Baier (Solo-Fagottist der Staatskapelle Berlin) das "Ensemble Blumina". Die erste CD Einspielung dieses Ensembles beim Label Dabringhaus & Grimm, mit Trios von Poulenc, Francaix und Previn, erntete sofort enthusiastische Kritiken in der Fachwelt und wurde 2014 mit dem ECHO Preis ausgezeichnet.

Elisaveta Blumina ist ein sehr gern gesehener Gast in der Carnegie Hall in New York, der Elbphilharmonie und der Hamburger Laeiszhalle, der Berliner Philharmonie, Auditorio Nacional in Madrid, St.Petersburger Philharmonie, Gasteig in München, Konzerthaus Berlin, der Beethovenhalle Bonn, der National Concert Hall Dublin sowie bei Festivals wie Verbier, Colmar, Lockenhaus oder dem Schleswig-Holstein Festival.

Sie spielt regelmäßig mit vielen bekannten Orchestern, darunter die Dresdner Philharmoniker, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, St. Petersburg Philharmonie Orchester, das Malaysian Philharmonic Orchestra, Aalborg Symphony Orchestra, Stuttgarter Kammerorchester, die Sinfonia Varsovia, die Staatskapelle Halle, RTE Orchestra in Dublin sowie die Moskauer Virtuosen.

Zu ihren musikalischen Partnern zählen Kolja Blacher, Torleif Thedeen, Thomas Sanderling, Vladimir Spivakov, Radek Baborak, Pierre Amoyal, das Vogler Quartett, Wenzel Fuchs, Veronika Eberle, Johannes Moser, Noah Bendix-Balgley, Roman Trekel, Elsa Dreisig, Vassily Lobanov und Jury Temirkanov. Darüber hinaus gibt sie regelmäßig viele Masterkurse, wie z.B. (auf Einladung von Gidon Kremer) in der Kronberg Academy, Weikersheim Akademie, Tel Aviv Univercity, Jerusalem Academy, St. Petersburger Konservatorium, Royal Academy of Music, Cyprus Masterkurse, School of Music in Cork oder beim Tzfat Musikfestival in Israel.

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