Kammermusikfest Hamburg

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Kammermusikfest Konzerte

Freitag, 02. November 2018 · 20.00 · KulturKirche Altona:

Konzert
9. Hamburger Kammermusikfest International

Musikfoerderung

Klarinetten-Duo Gurfinkel
Streichquartett Quatuor Agate

Das Programm ist ein Streifzug durch die Welt beliebter klassischer Werke, interpretiert für Freunde der Klarinette und der Streichquartette.

Die Klarinette ist das einzige Blasinstrument, für das Felix Mendelssohn-Bartholdy solistische Werke geschrieben hat. Entstanden sind dabei konzertante virtuose Stücke. Beide Klarinetten wechseln sich hier in der Melodieführung und Begleitung als gleichberechtigte Partner einander ab. Dies erzeugt ein sehr klangvolles Stimmbild. Die wunderschönen Melodien erscheinen einem sofort bekannt. Niccolo Paganini zählt zu den besten Violinisten überhaupt und war in seiner Zeit ein großer Star, dem ekstatische Ovationen entgegengebracht wurden.

Die 24 Capricen sind bis heute ein Inbegriff der Violinen-Virtuosität. Dass dies auch für Klarinette gelten kann, ist in einer bearbeiteten Fassung von Eugène Levitas für 2 Klarinetten zu hören. Nicht nur für Liebhaber der Musik Schostakowitschs, dem bekanntesten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, sind die Polka und die Elegie für Streichquartett ein voller Genuss. Vor der Pause erklingt mit Camille Saint-Saëns‘ Introduktion und Rondo capriccioso op. 28 ein weiteres Highlight des romantischen Violin-Repertoires, bearbeitet von Rafael Feigelson für 2 Klarinetten und Streicherensemble.
Das "Andante cantabile" gehört wohl zu den beliebtesten Werken Tschaikowskys. In diesem Satz brachte der Komponist das russische Volkslied "Auf dem Diwan Wanja saß.... " herzzerreißend und eindringlich zum Schweben. Mit Rossinis Arie des Figaro aus der Oper "Der Barbier von Sevilla" und dem "Il Carnevale di Venezia" von Alamiro Giampieri folgen 2 Ohrwürmer, die in der dargebotenen Interpretation richtig Freude bereiten. Im zweiten Teil des Konzertes werden zwei moderne israelische Komponisten vorgestellt: Robert Mozes mit seiner "Jiddischen Suite" solo für zwei Klarinetten und Yuri Povolotsky mit "Bilder der vergessenen Stadt" für zwei Klarinetten solo und der "Fantasie der jüdischen Seele" für zwei Klarinetten und Streicherensemble.          

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Klarinetten-Duo Gurfinkel

Klarinetten-Duo Gurfinkel ·

Die Zwillingsbrüder Alexander und Daniel Gurfinkel wurden 1992 geboren und begannen mit ihrer musikalischen Ausbildung im Alter von 8 Jahren. 2004, im Alter von 12 Jahren, wurden sie von Zubin Mehta als Solisten für das jährlich stattfindende Konzert des Israel Philharmonic Orchestra mit Nachwuchssolisten engagiert. Sie spielten Krommer’s Doppelkonzert für Klarinetten.
2010/11 musizierte das Duo erneut mit Zubin Mehta und dem Israel Philharmonic, dem Orchestra of Zagreb Philharmonic, dem Belgrade Philharmonic, dem Tonkünstlerorchester Wien, dem Orchestre National des Pays de la Loire und dem Israel Symphony Orchestra.
Das Duo Gurfinkel trat u.a. in der Schweiz auf, beim „Moscow Meets The Friends“-Festival mit dem Moscow Virtuosi Chamber Orchestra unter Vladimir Spivakov, in Los Angeles mit Yuri Bashment und den Moscow Soloists sowie beim Rheingau Musikfestival. Des Weiteren konzertierten sie in, Hong Kong, der Ukraine, Slowenien, Italien, Rußland, Deutschland, Azerbaijan, Slowakei, Kroatien, Österreich, Südafrika und Israel.
Im Sommer 2007 erhielten sie den ersten Preis der Kategorie „Kammermusik“ des Duxbury Festival in den USA
Das Klarinettenduo führt eine Familientradition in der dritten Generation weiter. Ihr Großvater Arkady Gurfinkel war ein bekannter Klarinettist, Pädagoge und Arrangeur. Ihr Vater Michael Gurfinkel ist einer der führenden Klarinettisten Israels.

Quartett Quatuor Agate

Streichquartett Quatuor Agate ·

2016 gegründet, das Quatuor Agate vereint vier junge Musiker unterschiedlicher Herkunft. Ursprünglich aus Marseille, Toulouse und Bordeaux stammend, gehen sie auf dem „Conservatoire de Boulogne- Billancourt“ ihrer gemeinsamen Leidenschaft für Kammermusik nach.
Nachdem sie jeweils ihr Studium an der „Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris“ (CNSMDP) absolvierten, ist es ihr Enthusiasmus für Berlin, der sie wieder vereint, nicht zuletzt durch das herausragende kulturelle und musikalische Angebot der Stadt.

Das Quartett gab sich bereits auf verschiedensten internationalen Festivals die Ehre: Les Vacances de
Mo n s i e u r H a y d n , L e s F l o r a i s o n s Mu s i c a l e s , Mu s i q u e d a n s l a R u e d ’A i x - e n -
Provence, Quatuors à l’Ouest, Musique à Flaine, Festival de Septembre à Sanary, Cité de la Musique de Marseille und weitere. Unterstützung fand es dabei durch renommierte Künstler wie den Cellisten Raphaël Chrétien.
Gemeinsam mit Jérôme Pernoo und dem Danel-Quartett initiierten die Musiker im Jahr 2016 das CorsiClassic Festival, ein Festival der Kammermusik, das seitdem auf Korsika stattfindet. Es entstand aus der Leidenschaft heraus, ein abwechslungsreiches und lebendiges Programm an ein vielfältiges Publikum zu vermitteln, woraus sich ein außergewöhnliches kulturelles Angebot ergab.

Auch zeitgenössischer Musik wendet sich das Quartett Agate zu, so erhält es 2017 die besondere Möglichkeit, Stücke von Bernadette Clozel, Michel Boédec oder auch Stéphane Delplace zu spielen und das im Beisein der Komponisten. Desweiteren haben die jungen Musiker die Chance, während verschiedener Kammermusikakademien unter anderem mit Künstlern wie Gerhard Schultz, Tabea Zimmermann, Christoph Poppen, Tim Vogler, Michael Vogler, Stephan Forck, Yovan Markovitch, Luc-Marie Aguera oder Andrej Bielow, gemeinsam zu
arbeiten und zu spielen.
Aktuell studieren die Mitglieder des Quartetts an der Hochschule für Musik Hanns Eisler im Kurs von Professor Eberhard Feltz und bei Mathieu Herzog in Paris.
Das Quatuor Agate ist unter den 8 ausgewählten Quartetten, die nach die renommierte Melbourne Internationale Kammermusik Wettbewerb im Juli 2018 teilnehmen.
Adrien Jurkovic spielt eine Geige von Giuseppe Giovanni Guarneri, von Dr Peter Hauber verliehen.
Thomas Descamps spielt eine Geige von Charles Coquet.
Raphaël Pagnon spielt eine Bratsche von Friedrich Albert.
Simon Iachemet spelt ein Cello von Patrick Robin.

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