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Die besondere Faszination russischer Kammermusik liegt im Reichtum der Inspirationen aus dem russische Komponisten schöpfen können. Viele Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts verarbeiteten Einflüsse aus russischen Volksweisen, russischer Literatur und Märchen mit Strömungen aus der europäischen Klassik und schufen einen charakteristischen russischen Musikstil. Bei vielen zeitgenössischen Komponisten, die sich von klassischen kompositorischen Traditionen abwenden, spielen dennoch Themen aus der russischen Folklore und Literatur eine Rolle.
Mit dieser Nuancenvielfalt russischer Kammermusik bereichert das im deutschsprachigen Raum einzigartige Musikfest nicht nur das Hamburger Musikleben. Gerade als Gastgeber zur Vermittlung russischer Musikkultur ist die weltoffene Hansestadt geradezu prädestiniert. Denn Hamburg ist nicht nur seit über 55 Jahren als Partnerstadt mit St. Petersburg verbunden, es bestehen zudem noch viele kulturelle und wirtschaftliche Verbindungen mit Russland. Der Hamburger Verein Musikförderung, unterstützt von mehreren Hamburger Stiftungen (vornehmlich der Hans-Kauffmann-Stiftung), veranstaltet das Fest im vierten Jahr um diese Partnerschaft auch auf musikalischem Fundament zu vertiefen.
Neben dem bisherigen künstlerischen Leiter Gebhardt Dietsch wird das Musikfest in diesem Jahr von der international erfolgreichen Pianistin Elisaveta Blumina mitgestaltet, die mit in die künstlerische Leitung eingetreten ist. Als geborene St. Petersburgerin und Wahlhamburgerin ist die Hansestadt auch für sie die ideale Heimat für das Musikfest. Denn in Hamburg setzte sie als 19-Jährige ihr Studium fort und startete von hier aus ihre internationale Karriere als Konzertpianistin.
Mit Mieczysław Weinberg (1919-1996) im Fokus erfüllt sich Elisaveta Blumina den Herzenswunsch, Weinbergs Musik in ihre Wahlheimat zu bringen! Der zunehmend beachtete Komponist verdient es ihrer Überzeugung nach, neben Schostakowitsch (dessen bester Freund er war) und Prokofjew zu stehen. In zwei Konzerten wird die Pianistin, die international viel beachtete Aufnahmen der Werke von Mieczysław Weinberg vorlegte, dies auch selbst unter Beweis stellen. Der Musikwissenschaftler Dr. Matthias Irrgang (Hamburg) portraitiert vor dem Konzert des Atrium-Quartetts am 13. September den Komponisten, dessen Schaffen gegenwärtig wiederentdeckt und dessen Werke zunehmend auf den internationalen Konzertpodien aufgeführt werden.
Doch auch dem Nachwuchs gilt Elisaveta Bluminas ganze Aufmerksamkeit, denn jeder Auftritt ist ein großer Schritt in der Entwicklung eines jungen Künstlers! Junge herausragende Talente werden Kostproben ihrer Virtuosität geben.
Wir wünschen Ihnen spannende Konzertereignisse mit vielen international renommierten Künstlern.
Mathias Meyer Musikförderung e.V.
Künstlerische Leitung: Elisaveta Blumina, Gebhardt Dietsch Projektleitung: Mathias Meyer, Vorstandsvorsitzender Musikförderung e.V. PR und Organisation: Isolde Bayer
“Ein feines Kammermusikfest lädt auf Klangwege jenseits des Mainstreams” Hamburger Abendblatt, 6.9.2012
“Russische Kammermusik, ein Fest für die Sinne” Hamburger Abendblatt, 09.09.2011
“Hochklassige Fundstücke...” Spiegel online, 27.08.2011
“Raum für aufregende Entdeckungen” Hamburger Abendblatt, 2.9.2010
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Der Meistercellist Ivan Monighetti, letzter Student von Mstislav Rostropovitch, eröffnet das 4. Russische Kammermusikfest Hamburg mit einem Solokonzert.
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Die außergewöhnliche Pianistin Elisaveta Blumina und künstlerische Leiterin wird mit einem Klavierabend und zusammen mit Hans Udo Heinzmann, Flöte und Bläsersolisten der Staatskapelle Berlin zu hören sein.
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Das charismatische Atrium Quartett, von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert, begeisterte bereits beim 1. Russischen Kammermusikfest Hamburg 2010.
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